Wo ist die Grenze zwischen gesunden Selbstbewusstsein und Arroganz?
Meines Erachtens ist ein Mensch, der wirklich selbstbewusst ist, niemals arrogant, ein Arroganter niemals selbstbewusst.
Wer Selbstbewusstsein besitzt, hat es nicht nötig, auf andere Menschen hinabzuschauen, ob nun künstlich, aufgesetzt oder aus einer vermeintlichen Überzeugung heraus.
Arroganz hingegen entsteht doch oft aus einem Mangel an Selbstbewusstsein.
Je weniger Selbstbewusstsein vorhanden, desto mehr wird versucht, die eigenen Schwächen zu verteidigen und rechtfertigen, und das Verhalten und die Schwächen anderer in schlechtes Licht zu rücken.
Nicht zu vergessen noch ein bisschen Ärger über andere, die einem scheinbar besser vorkommen - das schürt die Haltung noch.
Das geschieht ja meist nicht mal bewusst oder absichtlich. So baut man sich vermeintliches Selbstbewusstsein auf. Nicht umsonst fällt man tief, je höher das (künstliche) Ross, auf das man sich setzt.
Ich denke, man kann das ganz klar spüren, ob einem jemand überheblich begegnet oder einfach aus einem natürlichen Selbstbewusstsein heraus (re-)agiert, das den anderen so sein lassen kann, wie er ist.
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